Einstein Spaces - Eine dezentrale Ausstellung in Berlin, Potsdam und Caputh


6. September bis 30. Oktober 2005

 

 

 

Einstein Spaces ist ein dezentrales Ausstellungsprojekt, das sich auf neun Orte, an denen Albert Einstein gelebt, geliebt, geforscht und sich politisch engagiert hat, konzentriert. Die meisten Orte stehen für eine Zeit großer Brüche, Erfolge und Zerstörungen: Berlin war in den 20er Jahren eine der bedeutendsten Wissenschaftsmetropolen der Welt; das jüdische Leben prägte die Stadt, die Kultur, die Wissenschaft und den Alltag. Der Deutsche Faschismus zerstörte diese Landschaft aus Wissenschaft und Kultur.

 

Wie eine neue Kartografie entstehen mit den einzelnen Spaces in Berlin, Potsdam und Caputh wieder neue Geschichten an Orten, deren Vergangenheit längst überlagert worden ist. Die Künstler verschiedener Herkunft und Generation reflektieren aus ganz unterschiedlichen Perspektiven die Geschichten, die mit den Orten verbunden sind. Sie entwickeln neue Sichtweisen, die Orte und ihre Vergangenheiten – aus der Gegenwart, aus eigenen Erfahrungszusammenhängen und Kulturen zu interpretieren. Sie gehen der Sinnhaftigkeit von Erinnerung nach, den Folgen und Verlusten oder der wissenschaftlichen Forschung und entwickeln eigene Strategien, sich mit dem Mythos Albert Einstein heute auseinanderzusetzen: in Partizipationsprojekten, Audio-, Video- und Lichtinstallationen und mit Installationen in Grünflächen und auf dem Wasser.

 

 

Teilnehmende Künstler:

 

Pawel Althamer - Archenhold-Sternwarte

Christian Boltanski - Neue Synagoge Centrum Judaicum

Christoph Büchel - Grünfläche Haberlandstrasse/Bamberger Strasse

Olafur Eliasson - Einsteinturm Potsdam

Harun Farocki - ARD-Hauptstadtstudio

Renée Green - Kurfürstenstrasse/Wohnung

Ann Veronica Janssens - Physikalisch-Technische Bundesanstalt

Eran Schaerf - Akademieflügel der Bibliothek der BBAW in der Staatsbibliothek Unter den Linden

Franz West - Templiner See/Sommerhaus Caputh

 

 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr

 

Sonderzeiten in der Neuen Synagoge - Centrum Judaicum:

Montag und Sonntag 10 bis 20 Uhr

Dienstag und Donnerstag 10 bis 18 Uhr

Freitag 10 bis 17 Uhr

Sonnabends und an den jüdischen Feiertagen am 4., 5. und 13. Oktober bleibt die Synagoge geschlossen. Am 12. Oktober ist von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

 

Alle Einsteinorte erreichen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zwischen Potsdam Hauptbahnhof, dem Telegrafenberg/Einsteinturm und Caputh verkehrt ein Schuttlebus.

 

Weitere Informstionen zum Kunstprojekt auf www.einstein-spaces.de

 

Kontakt:

Einstein Forum, Berliner Büro

Carnot Str.5, 10587 Berlin

Tel: 030 398059 27,

 

Bild: Pawel Althamer "Einstein Class, U-EDWINA 9000", Wissenschaftliche Beobachtungen, Edwins Unterricht, Warschau.

 

Bildquelle: © Krzysztof Visconti

 

 

 

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Ein Logo bestehend aus Bild und Schrift. Bild: Eine Schwarz-Weiss-Aufnahme von Einstein. Schrift: Einsteinjahr 2005.
 
Eine Projektion mit folgendem Inhalt: Das schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.
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