Albert Einstein - Eine Bibliographie

Die herausragende Persönlichkeit Einsteins wird in vielen Ausstellungen und Veranstaltungen des Jubiläumsjahres sichtbar sein. Dabei werden in der Regel einzelne Facetten der Person herausgegriffen. Die nachfolgende ausgewählte Literatur bietet die Möglichkeit Gesehenes, Erlebtes und Erfahrenes maßgeblich zu vertiefen. Die Literaturliste enthält einen ausgesuchten Querschnitt an Veröffentlichungen von und über den Physiker Albert Einstein. Sie reicht von den relevanten Primärquellen bis hin zur Kinder- und Jugendliteratur und richtet sich an unterschiedliche Leserkreise.

 

 

 

Primärliteratur

 

Einstein, Albert: Die Evolution der Physik; Rowohlt 1995.

Anschaulich geschriebenes Buch über die Grundzüge der Physik.

 

Ders.: Grundzüge der Relativitätstheorie; Springer-Verlag Berlin 1990.

Kurze Darlegung der Hauptgedanken und mathematischen Methoden der Relativitätstheorie.

 

Ders.: Mein Weltbild; hrsg. von Carl Seelig, Europa Verlag 1954. (Ullstein Taschenbuchverlag Berlin: ab April 2005 erhältlich).

Der Band enthält weltanschauliche und gesellschaftspolitische Bekenntnisse Einsteins.

 

Ders.: Über den Frieden; hrsg. von Otto Nathan, Heinz Norden. Ex Libris 1976.

Stellungnahme Einsteins zu Krieg und Frieden.

 

Ders.: Über die Spezielle und die Allgemeine Relativitätstheorie; Springer Verlag Berlin 2001.

Einsicht in die Relativitätstheorie, die beim Leser allerdings naturwissenschaftliches Vorwissen unbedingt voraussetzt.

 

Calaprice, Alice (Hrsg.): Einstein sagt. Zitate, Einfälle, Gedanken; Piper Verlag München 2004.

Eine Fundgrube geflügelter Worte und blendender Ideen – nach Themen geordnet. Über 500 mal Einstein im Originalton – eine Fülle von Denkanstößen.

 

Stachel, John: Einstein from „B“ to „Z“ (in engl. Sprache); Birkhauser Boston 2001.

Sammlung von Einsteins Schriften, die ein kohärentes Bild des Physikers ergeben.

 

 

 

Briefwechsel

 

Einstein, Albert: Briefe; Diogenes Taschenbuch, Zürich, 2005.

Die Sammlung besteht aus bisher unveröffentlichten Briefen und Zeugnissen, die Einstein auch als bemerkenswerten Brief-Schreiber zeigen.

 

Einstein, Albert/Sigmund Freud: Warum Krieg? Ein Briefwechsel. Mit einem Essay von Isaac Asimov; Diogenes Taschenbuch, Zürich, 1996.

Einstein stellt in diesem auf Anregung des Völkerbundes zustande gekommenen Briefwechsel mit Freud die Frage: „Gibt es einen Weg, die Menschen von dem Verhängnis des Krieges zu befreien?“

 

Born, Max (Hrsg.): Albert Einstein, Max Born und Hedwig Born: Briefwechsel 1916-1955; Nymphenburg-Verlag 1998.

 

Hermann, Armin (Hrsg.): Albert Einstein und Arnold Sommerfeld: Briefwechsel.

60 Briefe aus dem Zeitalter der modernen Physik; Stuttgart 1998.

 

 

 

Biographien

 

Brian, Denis: Einstein – Sein Leben; Wiley-VCH, Berlin, 2005.

Brian stellt den Menschen Einstein in den Vordergrund und beleuchtet seine Rolle in einer sich ständig verändernden Gesellschaft. „Ein tiefgründiger und fesselnder Zugang zu einem Menschen, den ich das Vergnügen hatte zu kennen und zu schätzen.“ (George Wald, Nobelpreisträger)

 

Borgeest, Gunda: Mensch Einstein. Ein Genie und seine Welt; Nicolai'sche Verlagsbuchhandlung, Berlin, 2005.

Der Bildband zeigt seltene Aufnahmen des Physikers, die sowohl den Wissenschaftler als auch den eigenbrötlerischen Individualisten zeigen.

 

Bührke, Thomas: Albert Einstein; Deutscher Taschenbuch Verlag München 2004.

Ein mit vielen Zitaten ausgefülltes Lesebuch über Einstein.

 

Einstein, Maja: Albert Einstein – Beitrag für sein Lebensbild; in: John Stachel (Hrsg.): The Collected Papers of Albert Einstein, Vol. 1. The Early Years 1879-1902 Princeton (in dt. und engl. Sprache), University Press Princeton, 1987. Biographie von Einsteins Schwester Maja. Die ersten 39 Seiten wurden 1924 fertig, der Rest blieb unvollendet. Aus der Biographie geht ein farbenreiches Bild von Einsteins Kindheit und Jugend hervor. Manche zur Anekdote gewordene Geschichte über Einstein hat ihren Ursprung in diesen lebhaften Notizen.

 

Fischer, Klaus: Einstein; Herder-Verlag Freiburg 2002.

Eine leicht verständliche Biographie über Einstein, die sich vor allem durch ein gelungenes Gleichgewicht zwischen Leben und Werk auszeichnet. Der Autor, Professor für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Universität Trier, vermittelt einen Einblick in die Welt der Ideen.

 

Fölsing, Albrecht: Albert Einstein. Eine Biographie; Suhrkamp Verlag 1995.

Umfangreiche Biographie über das „Jahrhundertgenie" Albert Einstein mit Darstellung der wissenschaftlichen Arbeit sowie des Engagements auf politischem, sozialem und kulturellem Gebiet.

 

Hermann, Armin: Einstein; Piper-Verlag München 2004.

Der Physiker Armin Hermann, von 1968 bis 2001 Ordinarius für Geschichte der Naturwissenschaften an der Universität Stuttgart, porträtiert Einstein in seiner aktuellen Biographie vor dem Hintergrund der Welt- und Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts.

 

Highfield, Roger/ Carter Paul: Die geheimen Leben des Albert Einstein. Eine Biographie; Marix-Verlag 2004.

Roger Highfield und Paul Carter haben eine Fülle von Material zusammen getragen, das über Licht- und Schattenseiten im Leben Albert Einsteins informiert.

 

Reiser, Anton, Albert Einstein: A Biographical Portrait; A. and C. Boni New York 1930.

Rudolf Kayser, der Ehemann von Einsteins Stieftochter Ilse, schrieb die Biographie 1930 unter dem Pseudonym Anton Reiser, über die Einstein selbst sagte: „Es ist die beste Biographie, die jemals über mich geschrieben wurde.“

 

Neffe, Jürgen: Einstein. Eine Biographie; Rowohlt Verlag, Reinbek, 2005.

Darstellung von Leben und Wirken Einsteins und eine gut verständliche Einführung in das wissenschaftliche Werk. Was verbirgt sich hinter dem Mythos Einstein, welche Bedeutung haben seine Forschungen für unsere heutige Zeit? Diesen Fragen geht der Journalist und Naturwissenschaftler Neffe nach.

 

Pais, Abraham: Raffiniert ist der Herrgott. Albert Einstein, eine wissenschaftliche Biographie; Spektrum Akad.-Verlag Heidelberg 2000.

Der Physiker Abraham Pais arbeitete am Institute for Advanced Study in Princeton mit Einstein zusammen. Umfassende Biographie von einem Kollegen und Zeitgenossen.

 

Rosenkranz, Ze’ev: Albert Einstein – privat und ganz persönlich; Neue Zürcher Zeitung (Buchverlag), Zürich, 2004.

Mit zahlreichen Fotografien, Briefen und Dokumenten aus Albert Einsteins Privat-Archiv gibt dieser Bildband einen faszinierenden Einblick in das Leben und Werk Einsteins.

 

Schwarzenbach, Alexis: Das verschmähte Genie. Albert Einstein und die Schweiz; Deutsche Verlags-Anstalt, München, 2005.

Auf neuester Quellenbasis gibt Schwarzenbach einen prägnanten Überblick über die zwiespältige Beziehung zwischen Albert Einstein und seiner Wahlheimat.

 

Strauch, Dietmar: Alles ist relativ. Die Lebensgeschichte des Albert Einstein; Beltz und Gelberg, Weinheim/Basel, 2005.

Strauch, der in dem „Initiativkreis Albert-Einstein-Haus“ in Caputh mitarbeitet, beschreibt die Lebensgeschichte Einsteins leicht verständlich und im Reportagestil.

 

Wickert, Johannes: Einstein; Rowohlt Taschenbuch-Verlag 2003 (momentan vergriffen, Neuauflage in 2005).

Kurzbiographie zum schnellen Überblick über Leben und Werk Einsteins.

 

 

 

Populärwissenschaftliche Darstellungen der Theorien Einsteins

 

Bartusiak, Marcia: Einsteins Vermächtnis. Der Wettlauf um das letzte Rätsel der Relativitätstheorie; Europäische Verlagsanstalt, Hamburg, 2005.

Nicht nur Einsteins Relativitätstheorien, sondern auch den Forschungsalltag von Physikern und Astronomen, die Einsteins Theorien bestätigen wollten und konnten, schildert Bartusiak spannend. 

 

Bodanis, David: Bis Einstein kam. Die abenteuerliche Suche nach dem Geheimnis der Welt; Fischer Taschenbuch Verlag 2003.

Leicht verständliche Erläuterung der berühmten Gleichung und zugleich Hommage an Albert Einstein.

 

Born, Max: Die Relativitätstheorie Einsteins; Springer-Verlag Berlin 2003.

„Wer die populärwissenschaftlichen Darstellungen der Relativitätstheorie als nicht ausreichend betrachtet und gern etwas tiefer schürfen möchte, dem sei dieses Buch als Lektüre ans Herz gelegt.“ (Astrokurier, 2002)

 

Bührke, Thomas: E = mc². Einführung in die Relativitätstheorie; Deutscher Taschenbuch Verlag.

Buch über den Weg zu Albert Einsteins Relativitätstheorie, ihre Bedeutung und ihre wichtigsten Auswirkungen.

 

Feynman, Richard P.: Physikalische Fingerübungen für Fortgeschrittene; Piper-Verlag München 2004.

Der Physiker Richard Feyman schafft es, in diesem Buch die Spezielle Relativitätstheorie nachvollziehbar zu erklären.

 

Fritzsch, Harald: Die verbogene Raum-Zeit; Piper-Verlag München 1997.

In erklärenden Gesprächen zwischen Isaac Newton, Albert Einstein und einem fiktiven modernen Physiker kommt das zur Sprache, was der Leser die beiden Genies zum Thema Gravitation auch selbst fragen würde.

 

Galison, Peter: Einsteins Uhren, Poincarés Karten. Die Arbeit an der Ordnung der Zeit; Fischer-Verlag 2003.

Vielschichtiger Einblick in die zweite Hälfte des 19. und das frühe 20. Jahrhundert, der die historisch-politischen Umstände beleuchtet, in denen sich die beiden Wissenschaftler Einstein und sein französischer Kollege Henri Poincaré entwickelten.

 

Hawking, Stephen W.: Das Universum in der Nussschale; Deutscher Taschenbuch Verlag 2004.

Texte und mehr als 200 Farbabbildungen zur modernen Raumzeit-Forschung.

 

Ders: Eine kurze Geschichte der Zeit; Rowohlt Taschenbuch Verlag 1991.

„Der Physiker Stephen Hawking ist im Begriff, die Formel zu finden, die das Universum erklärt.“ (Zeit-Magazin)

 

Ders: Einsteins Traum. Expeditionen an die Grenzen der Raumzeit; Rowohlt Taschenbuch Verlag 1996.

Text-Sammlung Hawkings, in der der Autor in die Welt der Teilchen mit Überlichtgeschwindigkeit und Schwarzen Löcher entführt.

 

Kahan, Gerald: Einsteins Relativitätstheorie zum leichten Verständnis für jedermann; DuMont Buchverlag Köln 2000.

Wer wissen will, wie Schwerkraft funktioniert, warum bei sehr hohen Geschwindigkeiten die Uhren langsamer gehen und was ein Schwarzes Loch ist, der sollte bei Kahan nachlesen.“ (Westfälischer Anzeiger)

 

Kornelius, Martin: Einstein light; Deutscher Taschenbuch Verlag, erscheint im März 2005.

Die Einsteinsche Relativitätstheorie als leicht verständliche Bildergeschichte.

 

Pössel, Markus: Das Einstein-Fenster. Eine Reise in die Raumzeit; Hoffmann und Campe, Hamburg, 2005.

Mit seinem durchgängig farbig illustrierten Buch zeigt Markus Pössel, dass die Relativitätstheorie nicht nur von Genies verstanden werden kann. „’Das Einstein-Fenster’ macht Lust auf Wissen – und öffnet dem Leser ein neues Fenster zum Universum.“ (Hoffmann & Campe)

 

 

 

Fachliteratur

 

Goenner, Hubert: Einsteins Relativitätstheorien. Raum, Zeit, Masse, Gravitation; C. H. Beck, München, 2005.

Einsteins revolutionäre Erkenntnisse über Raum und Zeit, Masse und Gravitation werden allgemein verständlich erklärt.

 

Stachel, John: Einsteins Annus mirabilis. Fünf Schriften, die die Welt der Physik revolutionierten; Rowohlt Taschenbuch Verlag 2001.

Zusammenstellung und Dokumentation der ursprünglichen Fassung der fünf Arbeiten des erst 26-jährigen Patentprüfers Albert Einstein aus dem Jahre 1905.

 

Wingert, Mario: Einsteins Vermächtnis: Die Revolution der Physik. Die Auflösung des Welle-Teilchen-Paradoxons; Books on Demand Norderstedt 2003.

Das Buch erklärt, dass die Physik mit ihrem Abschied von Albert Einstein die einmalige historische Chance versäumt hat, das Rätsel der Beschaffenheit der Natur zu lösen, auf das man mit der Quantenphysik einst stieß.

 

Zeilinger, Anton: Einsteins Schleier. Die neue Welt der Quantenphysik; Verlag C.H. Beck München 2003.

Die Aussagen der Quantenphysik sind – obwohl mittlerweile über hundert Jahre alt – immer noch weithin unbekannt. Der Autor stellt sie einfach und allgemein verständlich dar.

 

 

Belletristik

 

Chotjewitz, David: Das Abenteuer des Denkens; Roman über Albert Einstein, Carlsen 2004.

Dieser Roman beschreibt das Leben Albert Einsteins, seine Jugend in München, die Zeit in Zürich, Berlin und in Amerika. Einstein erscheint als Wissenschaftler und als politischer Mensch mit einer unverbesserlichen Leidenschaft für die Welt der Ideen.

 

Paterniti, Michael: Unterwegs mit Mr. Einstein; Rowohlt 2001.

Nach der Obduktion von Einsteins Leiche im Jahr 1955 nahm der damalige Chef-Pathologe im Princeton Hospital Einsteins Gehirn kurzerhand mit nach Hause. Das Buch folgt der unglaublichen, aber wahren Geschichte von Einsteins Hirn und versucht, auch Einsteins Gedankenwelt darzustellen.

 

Lightman, Alan: Und immer wieder die Zeit. Einsteins Dreams; Droemer Knaur 1996.

Buch über Einsteins Träume von neuen, unerhörten Wirklichkeiten, in denen die Zeit nicht mehr gleichmäßig fließt, sondern stockt oder springt, sich umkehrt oder verschwindet.

 

Tüngler, Irene: : Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher! Anekdoten über Einstein. März 2005 im Eulenspiegel Verlag

 

Woelk, Ulrich: Einstein on the lake. Eine Sommer-Erzählung; Deutscher Taschenbuch Verlag, München, 2005.

Die Novelle von Woelk, der als Astrophysiker arbeitete, dreht sich nicht nur um die Gesetze körperlichen und seelischen Begehrens, sondern auch um die Frage der Relativität von Zeit und Raum.

 

 

 

Sachbücher

 

Goenner, Hubert: Einstein in Berlin; C. H. Beck, München, 2005.

Die Berliner Jahre Albert Einsteins mit einem Portrait der Stadt in den Jahren vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende der Weimarer Republik und einer bewegten Epoche.

 

Grundmann, Siegfried: Einsteins Akte; Springer-Verlag Berlin 2004.

1919 hat das Preußische Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung die Akte 'Einsteins Relativitätstheorie' angelegt. Der Autor, selbst Wissenschaftshistoriker, hat sie 1961 gefunden und zusammen mit anderen inzwischen identifizierten 'Einstein-Akten' aus deutschen Archiven als Quellenmaterial für dieses Buch gewählt. Im Anhang findet man die Einstein-Akte des amerikanischen Geheimdienstes.

 

Hoffmann, Dieter/Robert Schulmann: Albert Einstein 1879-1955; in: Jüdische Miniaturen, Band 25, hrsg. von Hermann Simon;  Hentrich & Hentrich Verlag, Teetz, 2005.

Was Einsteins Judentum für seine Lebensgeschichte bedeutet hat, zeigt dieses Buch auf. Darüber hinaus werden Einsteins wesentliche Lebensstationen in Beziehung zu  seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen gestellt.

 

Jenisch, Uwe: „Kiel Maritim – mit Jules Verne und Albert Einstein in die Zukunft“; ergänzende Beiträge von Boris Culik, F³-Verlag, Heikendorf, 2005.

Der Streifzug durch die Geschichte Kiels zeigt, dass viele herausragende Persönlichkeiten die Hansestadt nachhaltig geprägt haben, unter anderem auch Albert Einstein.

 

Levenson, Thomas: Albert Einstein. Die Berliner Jahre 1914-1932; C. Bertelsmann, München, 2005.

Thomas Levenson verwebt Einsteins Berliner Jahre mit der Biographie der Stadt. Er thematisiert dabei Einsteins Werk, seine Persönlichkeit und seine Zeit und lässt die Epoche und den Menschen lebendig werden.

 

Pais, Abraham: Ich vertraue auf Intuition; Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg 1998.

Der niederländisch-amerikanische Physiker Abraham Pais, ein Kollege Einsteins, untersucht in diesem Buch, wie die zeitgenössische Presse Albert Einstein zu einer Figur von mythologischer Qualität stilisierte.

 

Renn, Jürgen: Auf den Schultern von Riesen und Zwergen. Einsteins unvollendete Revolution; Wiley-VCH, Berlin, 2005.

Warum haben große Entdecker wie Einstein weiter gesehen als ihre Vorgänger? Sie haben nicht nur auf den wissenschaftlichen Leistungen großer Vorgänger wie Newton aufgebaut, sondern das auch wissenschaftliche und technische Wissen vieler Freunde und Helfer sowie das Alltagswissen berücksichtigt. Renn würdigt den Beitrag des Einsteinschen Umfeldes an der Entwicklung seiner Theorien hiermit zum ersten Mal umfassend.

 

Renn, Jürgen (Hrsg.): Albert Einstein – Ingenieur des Universums. 100 Autoren für Einstein; Wiley-VCH, Berlin, 2005.

Hundert Essays beschreiben den Hintergrund von Einsteins Leben und Werk sowie die wissenschaftlichen Forschungsgebiete und Themen, die mit Einsteins Arbeit verbunden sind. Zu den Autoren gehören die renommiertesten Einstein-Forscher der Welt, unter anderem Jürgen Ehlers, Peter Galison, Ze’ev Rosenkranz, Robert Schulmann und John Stachel.

 

Strauch, Dietmar: Einstein in Caputh. Die Geschichte eines Sommerhauses; Berlin Philo 2001.

Dokumentation über Einsteins Zeit in Caputh 1929 bis 1932. Strauch rekonstruiert die Geschichte des Hauses vor dem Hintergrund der politischen und geschichtlichen Ereignisse.

 

Wingert, Roland: Von Albert Einstein zur Welt-Formel. Eine neue Sicht auf unser Universum; R. G. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2004.

Philosophisch-erkenntnistheoretische Sicht auf das Universum, die dabei den Spuren Einsteins folgt.

 

Yourgrau, Palle: Gödel, Einstein und die Folgen. Vermächtnis einer ungewöhnlichen Freundschaft; C. H. Beck, München, 2005.

Yourgrau erzählt von der Freundschaft Albert Einsteins und Kurt Gödels, die beide – nachdem sie ihre Herkunftsländer Deutschland und Österreich verlassen mussten – in Princeton lebten. „Gödel war der einzige von uns, der sich mit Einstein auf gleicher Augenhöhe bewegte.“ (Freeman Dyson, Princeton University)

 

 

 

Audio- und Filmmaterial

 

Albert Einstein: Verehrte An- und Abwesende. Originalaufnahmen 1921-1951; supposé, Köln, 2003.

Diese Originalaufnahmen sind etwas ganz Besonderes: sie zeigen Einsteins Charisma, das trotz der teilweise schlechten Tonqualität und des „deutschen“ Englisch nicht geschmälert wird.

 

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Österreich): Einstein’s Relativitätstheorie. Das Geheimnis von Raum und Zeit; DVD; Komplett-Media GmbH, München/Grünwald.

Einsteins Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie durch gelungene Animationen und exzellente Erklärungen sehr gut verständlich.

 

Ebert, Vince: Urknaller – Physik ist sexy! Das Stand-up Kabarettprogramm zum Einsteinjahr; CD, Frankfurt/M., 2004. Nur über www.vince-ebert.de erhältlich.

Der Diplomphysiker Vince Ebert erklärt die großen und kleinen Zusammenhänge des Lebens, ein physikalisches Feuerwerk zwischen „Parakabarettismus“ und „Humorstatik“.

 

Zeilinger, Anton: Spukhafte Fernwirkung. Die Schönheit der Fernwirkung; supposé, Köln, 2005.

Allgemein verständlich erzählt Anton Zeilinger die geschichtliche Entwicklung der Quantenphysik, von ihren Anfängen bis hin zu ihren heutigen Anwendungsmöglichkeiten. Dabei geht er auf die „Verrücktheit" der radikalen Erkenntnisse der Quantenphysik für unser Weltbild ebenso ein, wie auf die „Schönheit“ ihrer theoretischen Formulierung.

 

 

 

Kinder- und Jugendliteratur/-musik

 

Jöcker, Detlef: Das weiß Professor Superschlau! Wissenslieder für neugierige Kinder; MC/CD; Menschenkinder Verlag, Münster, 2005.

Zum Einsteinjahr 2005 ist Jöcker ein Liederalbum gelungen, das Wissen mit Musik vermittelt.

 

Stannard, Russel: Durch Raum und Zeit mit Onkel Albert. Eine Geschichte um Einstein und seine Theorie; Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 2004.

Beste Unterhaltung und zugleich eine Einführung in die Grundlagen der Relativitätstheorie.

 

Stannard, Russel: Onkel Albert und der Urknall. Neue Geschichten um Einstein und seine Theorie; Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 1994.

Kinder erhalten Antwort auf folgende Fragen: Hat das Universum wirklich mit einem großen Knall begonnen? Was sind Schwarze Löcher? Und was hat das alles mit der Schwerkraft zu tun?

 

Tille, Peter (Text)/Manfred Bofinger (Illustrationen): Einstein mit der Geige; Postreiter-Verlag Halle 1985; Eulenspiegel-Verlagsgruppe, Berlin, 2005.

Das Kinderbuch besticht durch seine ideenreiche Gestaltung und die einleuchtenden Erklärungen zum ersten Verständnis der Relativitätstheorie für Vor- und Grundschulkinder. Ein intelligentes Kinderbuch, das Spaß macht und nicht nur über Einsteins Liebe zur Musik aufklärt.

 

Welker, Ulrike: Albert Einstein entdecken; Neukirchner Verlagshaus, Neukirchen-Vluyn, 2001.

Zahlreiche Fotos und Anekdoten um Einstein – nicht nur für Kinder.

 

 

 

Sonstige

 

Lardon Media AG: „Die Einstein-Box. Alles ist relativ.“ Geschenkbox mit Einstein-Uhr und Buch; Lardon Media AG, Berlin, 2005.

Außergewöhnliche Einstein-Uhr mit einer Zeiteinteilung von „bald 2", „etwa 3“ oder „fast 8“. Das zusätzliche, kleine Zitatband wirft einen humorvollen Blick auf  Albert Einstein und seine philosophischen Ansichten.

 

Rogger, Franziska: Einsteins Schwester. Maja Einstein – ihr Leben mit Bruder Albert; Neue Zürcher Zeitung (Buchverlag), Zürich, 2005.

Diese Bildbiographie ist die erste Publikation zu Albert Einsteins Schwester. Dr. Maja Winteler-Einstein, Schwester des „Grossen Albert”, konnte als Ehefrau nur ein „kleines Leben” führen. Ihren genialen Bruder sah sie als Vertraute in einem besonderen Licht.

 

Trbuhovic, Desanka Gjuric: Im Schatten Albert Einsteins: Das tragische Leben der Mileva Einstein-Mariü; Paul Haupt-Verlag Bern 1993.

1969 erschien in Jugoslawien diese Biographie Mileva Mariüs, der ersten Frau von Albert Einstein. Die Biographie enthält neue Informationen über die Beziehung zwischen Albert und Mileva. Eine Schlüsselrolle spielen 41 Briefe, die Albert und Mileva nach der Geburt ihrer unehelichen Tochter Lieserl tauschten.

 

Zackheim, Michele: Einsteins Tochter; Verlagshaus Goethestraße München.

Das Buch enthüllt das Rätsel um Albert Einsteins vergessene Tochter Lieserl.

 

 

Hinweis: Die Auswahl beansprucht keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Ein Logo bestehend aus Bild und Schrift. Bild: Eine Schwarz-Weiss-Aufnahme von Einstein. Schrift: Einsteinjahr 2005.
 
Eine Projektion mit folgendem Inhalt: Das schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.
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