Ausstellung „Ein Turm für Albert Einstein“


Einsteinturm auf dem Telegrafenberg in Potsdam

19. März bis 10. Juli 2005

 

Die Sonderausstellung in Potsdam bildet einen weiteren Höhepunkt des Einsteinjahres 2005: Werk und Person Albert Einsteins sind auf vielfältige Weise mit Potsdam und seiner Umgebung verbunden. An das Wirken des genialen Wissenschaftlers erinnert vor allem ein bekanntes Wahrzeichen Potsdams: der Einsteinturm auf dem Telegrafenberg.

 

Der weltberühmte Bau wurde auf Anregung des Astronomen Erwin Finlay Freundlich und nach Entwürfen des Architekten Erich Mendelsohn in den Jahren 1920 bis 1924 auf dem Gelände des Astrophysikalischen Observatoriums errichtet. Mit dem Turmteleskop des Einsteinturms wurde die Relativitätstheorie empirisch überprüft. Einstein war auf Lebenszeit zum Vorsitzenden des Kuratoriums des Einsteinturms ernannt worden. Seinerzeit war der Einsteinturm das erste Turmteleskop in Europa; das Teleskop und der Spektrograph gehörten lange zu den größten derartigen Instrumenten auf der Welt.

 

Planungs- und Baugeschichte des Turms und seine Bedeutung in der Architekturgeschichte werden ebenso anschaulich gemacht wie seine Funktion als modernes astrophysikalisches Forschungsinstrument.

 

 

Besucher lernen die Historie des Wissenschaftsstandortes Potsdam und bedeutende Protagonisten der Himmelsforschung kennen. Einblicke in das Leben Albert Einsteins in seinem Caputher Sommerhaus als Schnittstelle privaten und gesellschaftlichen Lebens runden die Ausstellung ab.

 

Der Einsteinturm bildet die Schutzhülle um eine einzigartige Forschungsanlage für die Sonnenphysik. Erwin Finlay-Freundlich, Astronom und Mitarbeiter Albert Einsteins, hatte das Instrumentarium konzipiert und damit das erste Turmteleskop Europas geschaffen. Am 6. Dezember 1924 wurde die Sonnenforschungsanlage des Einsteinturmes in einer von Albert Einstein persönlich geleiteten Sitzung des „Einstein-Instituts" offiziell in Betrieb genommen. Die primäre wissenschaftliche Aufgabenstellung bestand im Nachweis der Gravitationsrotverschiebung. Damit gemeint ist eine winzige, von Einstein vorhergesagte Verschiebung von Spektrallinien im Schwerefeld der Sonne, die als Beweis für die Richtigkeit der Allgemeinen Relativitätstheorie dienen sollte.

 

Ort:

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Kutschstall Am Neuen Markt

14467 Potsdam

 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr

Mittwoch 11 bis 20 Uhr

Montag geschlossen

 

Führungen:

 

Überblicksführung durch die Ausstellung

Dauer: ca 1 Stunde

Für Gruppen bis max. 20 Personen

Rechtzeitige Anmeldung erforderlich

Gebühren: Gruppe 35 Euro + Ticket je Teilnehmer

Schulklasse: 30 Euro + Ticket zu 1 Euro je Schüler

 

Kombiführung

Überblicksführung durch die Ausstellung und begleiteter Spaziergang über den Telegrafenberg

Dauer: ca 3 bis 4 Stunden

Für Gruppen bis max. 20 Personen

Rechtzeitige Anmeldung erforderlich

Gebühren: Gruppe 100 Euro + Ticket je Teilnehmer

Schulklassen: 95 Euro + Ticket zu 1 Euro je Schüler

 

Hinweis: Anmeldung zu den Führungen unter Tel: 0331/62085-50 oder info@hbpg.de

 

Hier finden Sie Informationen zu themtischen Führungsangeboten für Schulklassen und weiteren Angeboten des HBPG

 

Bildquelle: Jürgen Godetz

 

 

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Ein Logo bestehend aus Bild und Schrift. Bild: Eine Schwarz-Weiss-Aufnahme von Einstein. Schrift: Einsteinjahr 2005.
 
Eine Projektion mit folgendem Inhalt: Das schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.
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