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Albert Einstein und der Gründer des Deutschen Museums, Oskar von Miller, auf der Weltkonferenz in Berlin, 1930 |
Die Ausstellung des Deutschen Museums in München markiert einen wichtigen Höhepunkt des Einsteinjahres 2005. Sie zeigt, wie der Forscher Einstein seine Anregungen gewann, Ideen entwickelte und zu welch neuem Verständnis von Raum, Zeit und Kausalität sie führten. Reflektiert werden außerdem die engen historischen Beziehungen zwischen Albert Einstein und dem Deutschen Museum sowie der Stadt München.
1905 veröffentlichte Albert Einstein mehrere Artikel, die die klassische Physik revolutionierten und das 20. Jahrhundert zum „Jahrhundert der Physik“ werden ließen. Anhand historischer Exponate und Experimente vollzieht der Besucher die Schritte Albert Einsteins nach, die ihn zur Entwicklung der Relativitätstheorie und der Quantentheorie führten.
Die Bedeutung der Einstein'schen Arbeiten für unsere heutige Lebenswelt – ob Atombombe, GPS, Laser oder Siliziumchip – wird anhand von Beispielen erläutert. Spannende Fragen aus der Wissenschaft, etwa nach der Entstehung und Entwicklung des Universums werden ebenso behandelt, wie technische Anwendungen, die den modernen Alltag prägen. Die inhaltliche Vielfalt findet sich auch in den Ausstellungsgegenständen wieder: Neben bedeutenden Originalobjekten aus den Sammlungen des Deutschen Museums gibt es speziell für die Ausstellung entwickelte Experimente und Computer-simulationen, mit denen grundlegende Phänomene verständlich und anschaulich erklärt werden.
Auch die vom 16. Mai bis 30 September im Rahmen des Einsteinjahres 2005 in Berlin stattfindende nationale Ausstellung „Albert Einstein – Ingenieur des Universums“ zeigt viele der „Schätze“ aus den Sammlungen des Deutschen Museums.
In einem umfangreichen Kinder- und Jugendprogramm werden jüngeren Menschen die Themen der Ausstellung aufbereitet und entsprechend vertieft.
Weitere Informationen zur Ausstellung auf www.deutsches-museum.de
Ort:
Deutsches Museum
Museumsinsel 1
80538 München
Öffnungszeiten:
täglich von 9 bis 17 Uhr
Bildquelle: Deutsches Museum