Nobelpreisträger besuchen Berlin und Potsdam


Albert Einstein im Kreise weiterer Nobelpreisträger im Jahre 1928 (v.l. Walther Nernst, Albert Einstein, Max Planck, Robert Andrews Millikan und Max von Laue)

23. Juni bis 25. Juni 2005

 

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und die Max-Planck-Gesell- schaft laden im Einsteinjahr 2005 die Nobel- preisträger der Fächer Chemie, Physik und Medizin oder Physiologie zur E.M.C² - Einstein’s Miracle Century Celebration ein. Gemeinsam mit ihnen wollen sie vom 23. bis 25. Juni 2005, unmittelbar vor der inter- disziplinären Lindauer Nobelpreisträgertagung 2005, Einsteins Wirkungsstätten in Berlin, Potsdam und Umgebung besuchen, um den Wissenschaftler und Menschen Albert Einstein und seine für die Entwicklung der Wissenschaft im 20. Jahrhundert und darüber hinaus so revolutionierenden Leistungen auf zeitgemäße Weise zu würdigen.

 

Leben und Wirken Albert Einsteins sind eng verbunden mit den Städten Berlin und Potsdam. Von 1914 bis Ende 1932 hat er hier gelebt und gearbeitet. Seine Wirkungsstätten waren vor allem die Preußische Akademie der Wissenschaften, in deren Tradition die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften im Jahre 1992 neukonstituiert wurde, und die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, die Vorgängerorganisation der heutigen Max-Planck-Gesellschaft. In Einsteins Berliner Zeit fällt auch die Auszeichnung mit dem Nobelpreis für Physik, den er insbesondere für seine Entdeckung des Gesetzes des fotoelektrischen Effekts des Lichts erhielt - eines der denkwürdigen Forschungsergebnisse aus dem Jahre 1905.

 

Auf dem Programm der dreitägigen Veranstaltung stehen nach einem Welcome-Empfang am Freitag abend im Schloßhotel Cecilienhof unter anderem der Besuch von Wissenschaftseinrichtungen der Region. Bundesministerin Edelgard Bulmahn lädt zu einem Dialog mit Nachwuchswissenschaftlern in die Akademie ein. Am Samstag Vormittag sind die Nobelpreisträger Gast beim Leibniztag der Akademie im Konzerthaus am Gendarmenmarkt - einer Festveranstaltung mit künstlerischen Programm; den Festvortrag hält Bundesministerin Bulmahn. Anschließend empfängt Bundeskanzler Schröder die Nobelpreisträger in Einsteins Sommerhaus in Caputh. Das Programm endet am Abend mit einer festlichen Aufführung von Händels „Terpsicore HWV 8b (1734)“ - einer Produktion der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci in Zusammenarbeit mit der New York Baroque Dance Company im Schloßtheater im Neuen Palais und anschließendem Empfang im Muschelsaal. Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Peter Gruss, Bundesministerin Edelgard Bulmahn und Brandenburgs Ministerpräsident, Matthias Platzeck - Gastgeber des Abends - werden die Gäste begrüßen.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

 

Bildquelle: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

 

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Ein Logo bestehend aus Bild und Schrift. Bild: Eine Schwarz-Weiss-Aufnahme von Einstein. Schrift: Einsteinjahr 2005.
 
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