Einstein-Ausstellung im Centrum Judaicum wiedereröffnet


Nachricht vom 29.08.05


Im Rahmen des Einsteinjahres 2005 wurde die  Ausstellung „relativ jüdisch. Albert Einstein - Jude, Zionist, Nonkonformist“ am vergangenen Samstag während der „Langen Nacht der Museen“ zum zweiten Mal eröffnet. Die Ausstellung, die sich auf Albert Einsteins Verhältnis zum Judentum konzentriert, ist bis zum 31. Oktober 2005 im historischen Repräsentantensaal der Jüdischen Gemeinde zu Berlin im Centrum Judaicum zu sehen.

Originaldokumente, Multimedia-Installationen, Reproduktionen und Fotos zeigen Einsteins Beziehungen zur Berliner Jüdischen Gemeinde, seinen Einsatz für die verfolgten osteuropäischen jüdischen Flüchtlinge und seine Einstellung zu zionistischen Ideen. Erstmals in Deutschland präsentiertes Film- und Audiomaterial soll den Besuchern einen unmittelbaren Zugang zum Thema ermöglichen.

Anlässlich der zweiten Eröffnung haben Christian Dirks, Kurator der Ausstellung, und Dr. Hermann Simon, Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, einen Begleitband zu Ausstellung herausgegeben. Die über 200 Seiten umfassende Publikation dokumentiert die neun Stationen der Ausstellung von Einsteins Einsatz für die osteuropäischen jüdischen Flüchtlinge um die Jahreswende 1919/1920 bis hin zu seiner letzten schriftlichen Aufzeichnung im April 1955. Der zweite Teil des Begleitbandes vertieft mit acht Beiträgen verschiedene Aspekte der Biographie Albert Einsteins.

 

Öffnungszeiten:

Sonntag und Montag 10.00 bis 20.00 Uhr, Dienstag bis Donnerstag 10.00 bis 18.00 Uhr, Freitag 10.00 bis 17.00 Uhr, Sonnabend geschlossen

Eintritt: 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro

 

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.


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Ein Logo bestehend aus Bild und Schrift. Bild: Eine Schwarz-Weiss-Aufnahme von Einstein. Schrift: Einsteinjahr 2005.
 
Eine Projektion mit folgendem Inhalt: Das schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.
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