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Kunstwochenende mit Einstein in Hannover Nachricht vom 2.09.05
Die Galerie k9 aktuelle Kunst präsentiert zu Zinnober, dem Kunstwochenende der Stadt Hannover am 3. und 4. September 2005, die Künstler der Galerie mit Malereien und Installationen zu Albert Einstein. Constantin Hahms Arbeit "Die Vorzeichen" fängt humorvoll das naive Staunen darüber ein, dass bei Druck auf einen Schalter eine Glühbirne leuchtet. In paradoxen Szenen zeigt er den Kontrollverlust des Menschen über Technik. Die Arbeiten "Einsteinturm", "Einstein´s familiy" und "Einsteinskizze" von Jeannette Müller nähern sich der Person Albert Einsteins über Bild- und Textquellen und deren Veröffentlichungen. Edward Dwurnik wählte ein Werk aus seinem neuen Zyklus "Thanks Pollock" aus. Der Zyklus Dwurniks ist nach dem Zerfall der Sowjetunion entstanden, deren Diktatur und Gewaltherrschaft er in früheren Zyklen anprangerte. Die Werke von Erdogan Bulut sind geprägt von genauen Beobachtungen und ihrer unmittelbaren Darstellung. In seiner Arbeit "Landschaft" trennt eine Backsteinmauer zwischen romantisch anmutender Landschaftsdarstellung, "Kosmos" zeigt Menschen und Fliegen in einem dunklen Labyrinth." In "Spielplatz No. 2" reflektiert Bulut die Bedeutung von Faschismus und Umweltzerstörung. Der Künstler Koyun legt das Augenmerk seiner ornamentalen Malerei auf neue Sehweisen. Nah und Fern, die Überwindung von Distanz sind die Themen der ausgewählten Arbeit. S ilvina Der-Meguerditchian zeigt zwei Arbeiten ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema Emigration, die traditionelle handwerkliche Techniken aufgreifen. Für "Weitergabe" arbeitete die Künstlerin auf traditionellem Stoff und mit zwei Wollfäden über Gedanken, Gefühle, Erinnerung, die von einer Generation an die nächste weitergegeben werden. "Freundschaft" ist ein gespannter Sternenhimmel dessen Fotografien an Orten rund um die Erde aufgenommen wurden. Die Erfahrung von Emigration ist hier eine weltweites Faktum, das für die Suche und die Fragen nach Heimat zu eine Neudefinition von Raum und Zeit führt. Andreas Exner wählte zwei kleinformatige Collagen aus, die wie zufällig auch Räume von Kunstschaffen und Kunstgeschichte zeigen. In der seriellen Arbeit "Kosmonaut" verwendet Adam Jankowki Fotografie und Malerei, um sich mit den körperlichen und seelischen Belastungen des Menschen als Reisender im All auseinandersetzen. So gilt es, die an dieser Belastungsgrenze natürlich auftretenden Ohnmachts- und Komazustände zu vermeiden. Die extreme Leuchtkraft von Farben nutzt Jankowski für die Arbeiten "Brennstab", "Urknall" und "Quanten", Werke, die gleich irritierenden Fremdkörpern eine eigentümliche Faszination ausüben. Anlässlich der Vernissage am 3.9. um 18.00 Uhr wird Dr. Peter Aufmuth vom Albert-Einstein-Institut Hannover ein Gespräch mit Künstlern und Besuchern über Raum und Zeit führen. Veranstaltungsort: Galerie k9 aktuelle Kunst, Schlorumpfsweg 1, 30453 Hannover, 3.9. und 4.9., 11.00 bis 19.00 Uhr. Weitere Informationen finden Sie auf www.k9aktuellekunst.de
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