Ausstellung „relativ jüdisch. Albert Einstein – Jude, Zionist, Nonkonformist“


Albert Einstein auf einer jüdischen Studentenkonferenz in Berlin, 27.2.1924

9. März bis 6. Mai und 1. September bis 30. November

 

 

Die Ausstellung im Centrum Judaicum widmet sich Albert Einsteins Verhältnis zum Judentum. Sie behandelt die Einstellung Albert Einsteins zum jüdischen Glauben ebenso wie sein Engagement für den Zionismus und für die Gründung des Staates Israel.

 

Nicht als Religion, sondern als Kultur mit einer allen Juden gemeinsamen Geschichte und gemeinsamen ethischen Werten wollte Einstein das Judentum verstanden wissen.

 

 

Hatte er sich seit seiner Jugend als „konfessionslos“ bezeichnet, entwickelte Einstein mit dem Umzug nach Berlin und unter dem Eindruck des wachsenden Antisemitismus der zwanziger Jahre eine tiefe Verbundenheit mit der jüdischen Gemeinschaft. Einstein wurde zu einem kritischen Unterstützer der zionistischen Idee. Seine 1921 gemeinsam mit dem späteren ersten Präsidenten des Staates Israel Chaim Weizmann unternommene Reise in die USA bildete den Grundstein seines Engagements für eine „Mustergesellschaft“ in Palästina. Nach seiner Emigration aus Nazideutschland half Einstein zahllosen jüdischen und politischen Emigranten bei der Einwanderung und der Suche nach Arbeit in den USA. Der Völkermord an den europäischen Juden erschütterte Albert Einstein in einer Art und Weise, die es ihm nicht ermöglichte, Deutschland jemals wieder zu betreten.

 

In den Sommermonaten 2005 werden Konzerte auf der Freifläche der Neuen Synagoge in Erinnerung an im Nationalsozialismus verfolgte Komponisten und Musiker stattfinden.

 

Begleitend zur Ausstellung präsentieren Einstein-Experten im Rahmen einer Vortragsreihe (März bis September 2005) Aspekte der Biographie Albert Einsteins. Themen sind u.a. „Einstein in Berlin“ , „Exodus der Wissenschaft. Die Verfolgung von jüdischen Wissenschaftlern in Berlin 1933-1945“ , „Einstein und Israel“.

 

Ermöglicht wird die im Rahmen des Einsteinjahres 2005 stattfindende Ausstellung durch die „Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum“.

 

Weitere Informationen unter http://cjudaicum/ausstellungen/einstein

 

Bildquelle: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

 

Kontakt

Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Oranienburger Str. 28-30

10117 Berlin

Telefon: 030/88 02 84 51

Fax: 030/28 21 176

 

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Ein Logo bestehend aus Bild und Schrift. Bild: Eine Schwarz-Weiss-Aufnahme von Einstein. Schrift: Einsteinjahr 2005.
 
Eine Projektion mit folgendem Inhalt: Das schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.
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