Mehr Frauen in die Forschung - Ruhr-Universität Bochum gewinnt D21-Hochschulwettbewerb


Nachricht vom 9.11.05


Am 7. November kürte die Initiative D21 die Ruhr-Universität Bochum zum Gewinner des Wettbewerbs „Get The Best – Mehr Frauen in die Forschung“. Gesucht waren in der zweiten Runde der Ausschreibung Hochschulen, Studiengänge und Lehrende mit den besten Ideen, kreativsten Konzepten und spannendsten Visionen für den weiblichen Forschungsnachwuchs. Zweitplatzierter wurde die Hochschule Zittau/Görlitz, den dritten Platz machte die Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven.

D21, Deutschlands größte Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft, rief Hochschulen und Forschungseinrichtungen dazu auf hochqualifizierte Studentinnen und Absolventinnen der naturwissenschaftlichen Studienbereiche frühzeitig zu Forschungskarrieren zu motivieren. Insgesamt wurden von der Jury aus hochrangigen Vertretern in Wirtschaft, Politik und Medien Preisgelder in Höhe von 40.000 Euro an die vielversprechendsten Konzepte zur Förderung des weiblichen Forschungsnachwuchses vergeben. Wichtige Kriterien bei der Entscheidung der Sieger waren die Kooperation mit der Wirtschaft und die klare Ausrichtung der durchgeführten Maßnahmen auf die Forschung. Teilnehmen konnten alle Hochschulen, die in den Fachbereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Physik, Chemie oder Mathematik mit guten Ideen und kreativen Konzepten mehr Frauen für die Forschung begeistern.

Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernahm in diesem Jahr erneut die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn. Initiiert wurde der Wettbewerb vom Kompetenzzentrum Technik Diversity Chancengleichheit (TeDiC). Die Preise wurden von Mitgliedsunternehmen der Initiative D21 gestiftet.

 

Bild: Jürgen F. Gallmann (Geschäftsführer Microsoft Deutschland GmbH, D21-Vorstand) und Helga Rudack (Ruhr Universität Bochum).

Bildquelle: Initiative D21 e.V.

 

 


<- Zurück zu: Aktuelles
Ein Logo bestehend aus Bild und Schrift. Bild: Eine Schwarz-Weiss-Aufnahme von Einstein. Schrift: Einsteinjahr 2005.
 
Eine Projektion mit folgendem Inhalt: Das schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.
Das Logo des Bundesministeriums für Bildung und ForschungDas Logo des WID